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Frankfurt-Worms-Freiburg: Radtour Tag 2 - GPS, Panik und Funzeln

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Frühstück beim Becker in Lampertheim

Am zweiten Tag gegen 9 Uhr gestartet und nach Frühstück Ausschau gehalten. Der McDonald im Ort hatte leider kein Frühstück, aber der Bäcker gegenüber. Dort wurde mir mit viel Liebe was Leckeres zubereitet. Das lag einfach daran, dass sich das Personal wie verrückt über jeden Kunden freute, der hereinschneit, weil die Baustelle um den Laden herum das normale Geschäft verhindert.
So hätte es jetzt weiter gehen können. Ist es aber nicht. In Worms endlich wieder angekommen, war ich nur am Herumirren, weil keines der Geräte GPS-Empfang hatte. Somit war der Track erst mal für mindestens eine Stunde nicht zu finden. Nach intensiver Auseinanderetzung mit dem Garmin, habe ich dann noch einen Weg gefunden.
Der Plan war, bis hinter Germersheim zu kommen und dann über den Rhein überzusetzen - ich dachte zu dem Zeitpunkt an eine Brücke - und die in der vorigen Nacht gebuchte Übernachtung anzusteuern. Blöderweise hatte ich plötzlich, wie aus dem Nichts, Hunger. Und der wollte erst mal befriedigt werden. Zu dem Zeitpunkt war es kurz vor 19:00 Uhr. Die nächstgelegene Sportgaststätte aufgesucht und lecker gespeist. Das sollte sich jedoch später böse rächen.
Die Weiterfahrt zum Nachtlager nahm ein jähes Ende, als ich vor einer Anlegestelle stand, die auswies, dass nach 19:00 Uhr keine Fähre mehr fährt. Super. Der Waldweg, den ich gekommen war, war im Dunkeln nicht mit meiner Funzel zu meistern. Ich brauchte einen Plan. Am Wegesrand stand etwas von einer Rheinschänke in einem halben Kilometer. Die habe ich mit meiner Funzel noch gut geschafft. Dumm war nur, dass die Rheinschänke zu hatte und die Umgebung drumherum stockdunkel war. Zum Glück hatte ich Netz. Plan B besagte, dass ich per MyTaxi ein Großraumtaxi bestelle. Den musste ich allerdings verwerfen. Es meldete sich auf meine Anfrage nur ein einziger Taxifahrer, der leider kein Großraumtaxi hatte. Blieb nur, das Fahrrad an der Rheinschänke stehen zu lassen. Aber wie erkläre ich das den Wirtsleuten, die augenscheinlich nicht da waren oder schon schliefen? Auf das Taxi musste ich dann so ca. 45 min warten. Das war dann aber auch nicht mehr schlimm, weil die Wirtsleute samt der ganzen Familie auf einmal eintrudelten und sich nett mit mir unterhielten. Ich war wohl nicht die einzige, die dort fährbetriebsbedingt dort strandet. Sie boten mir was zu Trinken an und einen Stuhl und die Geschichten der anderen Gestrandeten waren allesamt sehr spannend.
Der Taxifahrer kam, mein Fahrrad war halbwegs sicher verstaut und ich konnte getrost mein Nachtlager aufsuchen. Am nächsten Morgen brachte mich der Gastgeber mit dem Auto zur Fähre - den Rest konnte ich ja problemlos laufen. Diese Gastfamilie war auch wieder ganz reizend. Auch in diese Richtung ein dickes Dankeschön für die Hilfe.
Die Strecke, die ich an dem Tag gefahren war, hatte wieder insgesamt 92 km ausgemacht. Bis auf die Zu- und Abfahrten von den Quartieren ist alles getrackt auf Komoot.

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